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BOB Rostversiegelung (Download)
   

Was bedeutet Rostversiegelung ?

BOB greift die Ursache des Rostes an: BOB entzieht dem Eisen die Feuchtigkeit. Feuchtigkeit wird mit BOB Rostversiegelung unter Bildung von CO2 umgesetzt und dabei gebunden. So ist das Rosten zuverlässig und dauerhaft gestoppt.

BOB Rostversiegelung ist so dünnflüssig und niedrigviskos, dass sie durch ihre gute Kapillarwirkung selbst in dickere Rostschichten und verwitterte, aber noch festsitzende Anstriche eindringt. BOB Rostversiegelung enthält Polyurethane, die tief in die Kapillare bis auf die Oberfläche des gesunden Eisens eindringen und die Rostschicht vom Untergrund bis zu den Kapillaren der Oberfläche verfestigen und versiegeln.

Vorbereitung:

Losen Rost, Walzhaut (Zunder), unterrostete Farbanstriche und Schmutz abbürsten oder abschleifen. Sehr empfehlenswert sind dazu CSD- oder SVS Schleifscheiben. Öl- und Fettrückstände mit Silikonentferner oder einem Kaltreiniger entfernen.

Auftragen der BOB Rostversiegelung

BOB Rostversiegelung mit einem Pinsel kräftig in den Untergrund einstreichen. Die Verarbeitung ist problemlos, solange einige grundsätzliche Dinge beachtet werden.

  1. BOB Rostversiegelung unverdünnt verarbeiten. Verdünnungen dürfen nicht verwendet werden.
  2. Verarbeitung bei Raumtemperatur, mindestens bei 15°C.
  3. Dosen immer gut verschließen und Deckelrand gut säubern. Pinsel nicht am Dosenrand abstreifen, da die gute Haftung von BOB Rostversiegelung auf Metall sonst den Deckel verklebt.
  4. Wird der Doseninhalt nicht am gleichen Tag aufgebraucht, nicht aus der Dose streichen, sondern die jeweils erforderliche Menge portionsweise abfüllen und Reste nicht wieder zurück in das Originalgebinde gießen.

Achtung: Es empfiehlt sich nicht direkt aus der Dose zu arbeiten. Loser Rost, Verschmutzung und vor allem Feuchtigkeit können mit dem Pinsel in die Dose gelangen und mit der Rostversiegelung chemisch reagieren. Der Doseninhalt kann dann eindicken und aushärten. Unter Umständen bildet sich in der Verbindung mit Feuchtigkeit CO2, das bei verschlossener Dose zu einem Druckaufbau führen und den Deckel hochdrücken kann. Dieses Material kann nicht mehr verarbeitet werden. Wenn der Doseninhalt der Rostversiegelung nicht komplett verarbeitet wird, sollte er in kleinere geeignete Behälter (kein Kunststoff) abgefüllt werden. Auch eine Über-Kopf-Lagerung kann die Lagerfähigkeit eines angebrochenen Gebindes verlängern. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Deckel gut schließt.

Spritzen: BOB Rostversiegelung beim Spritzen unverdünnt verarbeiten (1.4mm Düse, 2-3 bar). Oberfläche nicht zunebeln, da sonst die Rostversiegelung nicht tief genug in den Untergrund eindringen kann. Die nach 30 bis 60 Minuten trockene Fläche soll einen gleichmäßig seidenmatten bis glänzenden Effekt aufweisen. Das Auftragen mit dem Pinsel ist grundsätzlich besser und in der Wirkung sicherer.

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Schnelle Trocknung: Bob Rostversieglung trocknet zunächst physikalisch durch Verdunsten der Lösemittel, dann chemisch durch Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Luft. Restfeuchte im Rost stört nicht - sie beschleunigt sogar die Härtung. Nach nur 30 bis 60 Minuten ist BOB Rostversiegelung hart und kann grundiert werden.

Reinigen der Werkzeuge: Wichtig ist eine sofortige Reinigung aller Geräte, die mit BOB Rostversiegelung in Berührung gekommen sind. Im nicht ausgehärteten Zustand kann alles mit Universal- Nitro- und ähnlichen Verdünnungen gereinigt oder entfernt werden. Nach Trocknung, d.h. nach ca. 30 Minuten, ist keine Reinigung mehr möglich.

Hände säubern: Verschmutzte Hände sind sofort mit Seife oder Handwaschpaste zu reinigen. BOB Rostversiegelung kann nach längerem Einwirken eine leichte Verfärbung der Haut bewirken. Nur mit Seife und Bimsstein entfernen, nicht mit Lösungsmitteln. Handschuhe verwenden bei der Verarbeitung!

Auftragen einer Grundierung: Das Auftragen einer Grundierung (und eines weiteren Lackes) ist bei der BOB Rostversiegelung wichtig, da sie nur den Rost stoppen kann, aber nicht lange vor neuem Rost schützt. Diese Aufgabe übernehmen die folgenden Schichten Grundierung und Lack. Es ist nicht zwingend erforderlich die BOB Grundierung zu verwenden. Diese ist zwar gut an die BOB Rostversiegelung angepasst, lässt sich aber mit einem 2-Komponenten (Auto-) Lack nur nach sehr guter (langer !) Durchtrocknung blasenfrei überlackieren. Beim Spritzen der Bob Grundierung 5-10% Kunstharzverdünnung o.ä. zugeben. In den meisten Fällen ist es besser auf eine andere Grundierung auszuweichen, z.B. KSD Grundierfüller oder Brantho Korrux nitrofest.

Eine Grundierung sollte innerhalb von 24 Stunden auf die BOB Rostversiegelung aufgetragen werden, um eine gute Anbindung untereinander zu gewährleisten. Ist die BOB Rostversiegelung länger getrocknet, sollte man die Versieglung leicht anschleifen und nochmals dünn eine neue Schicht auftragen, bevor die Grundierung darüber kommt.

Spachteln: Soll gespachtelt werden, dann sollte die Spachtelmasse auf die BOB Rostversiegelung aufgetragen werden, erst anschließend folgt dann die BOB Grundierung, da BOB Grundierung nicht überspachtelt werden kann. Wenn Sie KSD Grundierfüller oder Brantho Korrux nitrofest verwenden, dann tragen Sie zuerst eine Schicht Grundierung für den optimalen Rostschutz auf, spachteln danach und bringen abschließend eine weitere Schicht Grundierung auf.

Schleifen: Wenn sie beim Schleifen bis auf die BOB Rostversiegelung durchkommen sollten, dann müssen Sie an diesen Stellen erneut BOB Rostversiegelung auftragen, da sonst die Schutzwirkung nicht gewährleistet ist.

 

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