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Die Spurmessplatte TRAKRITE ist eine verblüffend einfache und dabei zuverlässige Hilfe zu Kontrolle der richtigen Einstellung der Spur an Ihrem Fahrzeug.
Manche Platten sind zur Transportsicherung mit einer oder zwei Schrauben befestigt. Diese müssen vor dem Einsatz entfernt werden.
- Allgemeines:
Im Gegensatz zu den üblichen Spurmessgeräten muss Trakrite nicht am Fahrzeug befestigt werden und arbeitet unabhängig von den Spurdaten (technischen Daten) Ihres Fahrzeugs.
Die Kontrolle erfolgt einfach durch Überfahren der Platte. Eine falsche Spureinstellung wird auf der Messskala angezeigt.
- Funktionsprinzip:
Die Deckplatte von Trakrite ist auf Rollen gelagert, so dass sie sich seitlich frei bewegen kann. Fährt das Rad darüber so wird durch jede falsche Spureinstellung die Platte seitlich verschoben. Die Plattenverschiebung wird exakt auf den Zeiger übertragen, sodass man die Verschiebung in Winkelgraden ablesen kann.
WICHTIG: Trakrite zeigt eine in Relation zur „Straße“ falsche Spureinstellung an, da bedeutet, wenn kein Ausschlag des Zeigers erfolgt ist die Spur insgesamt korrekt, und es ist keine Korrektur nötig. (Bei den meisten anderen Spurmessgeräten wird Ihnen der tatsächliche Wert der sog. Vor- bzw. Nachspur angegeben, nicht irritieren lassen !)
- Vorbereitung:
Überprüfen Sie ob sich die Deckplatte frei bewegen lässt. Legen Sie Trakrite hierzu auf einen sauberen und ebenen Untergrund: die Platte muss sich leicht und ruckfrei von der einen zur anderen Seite bewegen lassen. Sollte Sie klemmen überprüfen Sie, ob die Platte wirklich auf einem ebenen Untergrund steht, und nicht gebogen oder verdreht wird. Sollte die Platte verschmutzt sein stellen Sie sie hochkant und bewegen Sie die Deckplatte hin und her - das hilft meistens schon. Wenn nicht können Sie die Platte auch zerlegen wie unter Punkt 6 beschrieben .
Zur Ausführung des Tests suchen Sie sich eine ebene und glatte Fläche die etwa zweimal so lang ist wie Ihr Fahrzeug. Es sollten keine Steinchen herumliegen, da diese vor allem die Bewegungsfreiheit von Trakrite einschränken können, und so zu falschen Messergebnissen führen.
Nach Möglichkeit sollte das Auto so beladen sein wie es die technischen Daten zur Spurkontrolle vorschreiben.
- Durchführung:
Stellen Sie Ihr Fahrzeug so, dass die Vorderräder geradeaus zeigen, dabei ist es unwichtig in welche Richtung das Lenkrad zeigt, da dies nicht immer „mittig“ montiert ist.
Um absolut sicher zu gehen fahren Sie das Auto einige Male vor und zurück ohne das Lenkrad zu berühren, dann stellen sich die Räder automatisch gerade aus, und dürfen nicht nach links oder rechts ziehen.
Drücken Sie einige Male das Auto vorne herunter um die Federung in „Nullposition“ zu bringen.
Fahren Sie nun das Fahrzeug 2 oder 3 mtr langsam nach vorne, ohne das Lenkrad zu berühren und halten es mit möglichst wenig Bremskraft an. Auf diese Weise wird „Spiel“ und „Verspannung“ aus den Achsen genommen. Verhindern Sie auf jeden Fall, dass das Auto zurück rollen kann.
Setzen Sie Trakrite mit einem Abstand von ca. 50 cm auf den Boden vor ein Vorderrad, der Zeiger sollte nach Außen zeigen. Trakrite sollte so positioniert werden, dass das Rad mittig darüber fährt, und die Platte in einer Linie mit dem Fahrzeug steht (Augenmaß reicht aus, leichte Ungenauigkeiten beeinflussen die Messung nicht).
Stellen Sie den Zeiger auf „Null“ (!)
Fahren Sie das Fahrzeug langsam, stetig und mit leichter (!) Beschleunigung über die Platte, ohne das Lenkrad zu berühren und ohne zu bremsen. Die leichte Beschleunigung soll ein „schiebendes“ Fahrzeug (und damit anders wirkende Kräfte) verhindern. Halten Sie das Auto erst an wenn das Rad komplett von der Platte herunter gefahren ist. Das Auto darf nicht über die Platte rollen oder geschoben werden.
Notieren Sie den Messwert.
Nun wiederholen Sie den Test mit dem anderen Vorderrad. Zeiger auf „Null“ stellen nicht vergessen. Das Ergebnis sollte identisch sein.
Ein Ausschlag des Zeigers in die Roten Felder bedeutet eindeutig eine nicht korrekte Spureinstellung.
- Anmerkungen:
Wenn die Messwerte rechts und links wiederholt unterschiedlich ausfallen kann das folgende Ursachen haben:
- abfallender (schiefer) Untergrund
- ungleicher Reifendruck
- Fahrzeug fuhr nicht gerade über die Platte
- ungleiche Reifen
- defekte Gelenke, Kugelbolzen etc.
- verstellte Hinterachsspur
Wenn die Ergebnisse an einem Rad unterschiedlich ausfallen, dann gibt es folgende Gründe:
- unebener Untergrund
- Lenkrad wurde beim Test bewegt
- zu starke Beschleunigung
- noch Spiel oder Verspannung in der Achse
- die Federung hat sich im Test gesetzt
- Fahrzeug rollte im Testablauf zurück
- starke Abnutzung der Lenkung und Radaufhängung (Spiel)
- Reinigung:
Wenn zu viel Schmutz in die Messplatte gekommen ist, dann können Sie sie recht leicht zerlegen.
Dazu biegen Sie vorsichtig die komplette Platte, oder nur die Deckplatte, bis die Deckplatte aus der Schiene rutscht. Dann liegt die Lagerung mit den Rollen offen vor Ihnen und kann problemlos gereinigt werden.
Der Zusammenbau erfolgt „andersherum“ wobei hier der Zeiger wieder in seinen beiden Führungen gelagert werden muss.
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