Tankversiegelungs-Set von Wagner bis circa 30 Liter

Tankversiegelungs-Set von Wagner bis circa 30 Liter
50,00 € *
Inhalt: 1 Set

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  • W2TS3
im Set Verarbeitung als Bad, bzw. durch Ausschwenken ist zu bevorzugen 130°C... mehr
Produktinformationen "Tankversiegelungs-Set von Wagner bis circa 30 Liter"
  • im Set
  • Verarbeitung als Bad, bzw. durch Ausschwenken ist zu bevorzugen
  • 130°C
  • +15°C bis +28°C, bei niedrigeren Temperaturen längere Aushärtezeit! 

 

Das Set enthält:
1x Wagner Tankversiegelung klar 250ml
2x Wagner Rostumwandler 250ml
2x Aceton 1 Ltr.

ACHTUNG: Aceton kann Lacke, Gummi und Kunststoff angreifen, der Rostumwandler Lacke. Gummi und Kunststoffteile vor der Tanksanierung ausbauen, zur Not auf Beständigkeit prüfen. Lacke gut und sicher abdecken!

Das Einkomponenten-Tankversiegelungsharz von Wagner ist eine transparente Innenbeschichtung, die Rostbildung an Tankinnenflächen unterbindet und jeden Tank langfristig vor Korrosion schützt. Die Tankversiegelung von Wagner rettet jeden Tank, indem es quasi einen schützenden Innentank einbaut. Sogar Treibstofftanks, die bereits riechen, nässen oder tropfen, sind nach einer Versiegelung meist wieder 100% dicht!

Die Tankversiegelung von Wagner versprödet nicht und behält dauerhaft ein Mindestmaß an Flexibilität – so haftet die Innenbeschichtung zuverlässig auch bei späteren Beschädigungen des Tanks durch Vibrationen oder kleine Unfälle. Außerdem härtet das Einkomponentenmaterial langsam und lässt dem Anwender dadurch mehr Zeit, die korrekte Versiegelung zu überwachen, und das fließende Material an alle wichtigen Flächen zu bringen. Die Tankversiegelung von Wagner versiegelt Tankinnenseiten aus Stahl (auch Legierungen), Aluminium, Edelstahl, Kupfer, Messing und Kunststoffen wie Carbon, GFK, Kevlar, Polyester oder Vinylester. Sogar neue Tanks mit glatten Innenflächen können mit der Einkomponenten-Tankversiegelung versiegelt werden, ein Aufrauen ist nicht notwendig. Nicht einsetzbar ist die Wagner Versiegelung bei Tanks aus Polyethylen oder Polypropylen, da diese Materialien nicht dauerhaft beschichtet werden können.

Die Tankversiegelung von Wagner ist beständig gegen verbleiten wie bleifreien Kraftstoff, Ethanol-Benzin-Gemische wie E5, E10 und E85, reines Ethanol, reines Benzin, Zweitakt-Gemisch, Dieselkraftstoff, Flugbenzin, Motoröl, Getriebeöl, Hydrauliköl, Mineralöl, Synthetiköl, Zweitaktöl, Obenöl, Kühlwasser und Additive, wie z.B. Wagner Bactofin Benzinstabilisator.

 

Arbeitsvorbereitung
Alle Öffnungen des Tanks müssen während des Reinigungs- und Versiegelungsprozesses mehrfach geöffnet und verschlossen werden. Daher sollten vorbereitend passende Schrauben und Stopfen angefertigt / bereitgelegt werden. Wenn nicht, wird eine stabile Folie benötigt, damit der Tankdeckel montiert werden kann, ohne das Tankschloss, Deckeldichtung oder Entlüftungsbohrung von den Reinigungschemikalien oder dem Tankharz geschädigt werden können. Sollte der Tank Undichtigkeiten aufweisen sind diese provisorisch zu dichten, um die Grobreinigung, Entrostung, Entfettung und Phosphatierung durchführen zu können. Vor der eigentlichen Versiegelung können diese Undichtigkeiten später mit dem WAGNER Einkomponenten- Tankversiegelungsharz abgedichtet werden.

Achtung: auch während der Grobreinigung und Entrostung können noch Undichtigkeiten frei gelegt werden. Achten Sie darauf während Sie den Tank entrosten. 

 

Grobreinigung (falls notwendig)
Stark verrostete oder verschmutzte Tanks müssen vor der Rostumwandlung unbedingt mechanisch grob gereinigt werden. Neben Zunder und blättrigem Rost finden sich in alten Tanks oft auch gummiartige oder verharzte Ablagerungen aus alten Ölen, Fetten oder Kraftstoffen. Auch diese sollten bei der Grobreinigung entfernt werden. Bei neuen, neuwertigen, sauberen oder nur leicht angerosteten Tanks kann auf die Grobreinigung verzichtet werden.

Als ideales Hilfsmittel hat sich die gute alte Betonmischmaschine erwiesen. Der Tank wird mit ein paar Händen voll scharfem Material, wie spitzen Schrauben oder Glassplittern gefüllt. Unabhängig vom Strahlgut kommt auf jeden Fall Wasser dazu. In etwa ein Drittel des gesamten Tankvolumens sollten mit der Mischung gefüllt sein. Dann wird der Tank in Decken verpackt in die Trommel der Betonmischmaschine gelegt und gegen Herausfallen gesichert. Größere Tanks können außen auf der Trommel befestigt werden. Die Maschine sollte etwa zwei Stunden mit langsamer Geschwindigkeit den Tank in alle Richtungen drehen und wälzen.

Der Tank muss nicht rostfrei werden, dafür ist der Rostumwandler da. Aber alle losen Lack- und Rostsplitter und vor allem alle groben, fettigen Rückstände müssen nach der Reinigung entfernt sein. Andernfalls ist der Vorgang so oft / so lange zu wiederholen, bis das Ergebnis zufriedenstellend ausfällt. Zum Schluss muss – wie bereits erwähnt – der Tank in geeigneter Weise gespült und gesäubert werden. Das verwendete Strahlgut ist komplett aus dem Tank zu entfernen.

 

Entfettung
Vor der Entrostung steht immer die Entfettung. Auch bei fabrikneuen Tanks ist die Entfettung unbedingt notwendig! Hierfür eignet sich Aceton oder Bremsenreiniger. Der Tank braucht nicht randvoll gefüllt werden. Wichtig ist jedoch, dass der Entfetter auf jeder Fläche einige Stunden einwirken kann. Durch entsprechende Lageänderung des Tanks lässt sich das erreichen. Bei Tanks mit Schwallblechen muss so viel Aceton eingefüllt werden, dass die Schwallbleche sicher entfettet werden.

 

Entrostung
WAGNER Rostumwandler mit so viel Wasser mischen, wie es dem Fassungsvermögen des zu entrostenden Tanks entspricht – die maximal mögliche Verdünnung beträgt 1:60 (1 Teil Rostumwandler, 60 Teile Wasser) Mit dieser Mischung den Tank komplett befüllen. Vorsicht: durch Temperaturschwankungen der Umgebungstemperatur könnte sich das eingefüllte Wasser-Rostumwandler-Gemisch noch ausdehnen. In diesem Fall wird das Gemisch an der Einfüllöffnung übertreten. Diese ist also besonders zu schützen – z.B. mit einem alten Tuch oder einem anderen Tropfschutz. Während der Entrostung darf der Tank jedoch niemals ganz verschlossen werden, je nach Lage also die Einfüll- oder die Austrittsöffnung immer geöffnet lassen!

Die Mischung zwei Tage einwirken lassen, dann die Rostumwandler-Mischung komplett ablaufen lassen. Bei stark verrosteten Tanks braucht es mehr Zeit, 4 oder auch 6 Tage Einwirkzeit können je nach Grad der Verrostung angemessen sein. Bei der Kontrolle der entrosteten Oberflächen mit kleinen Spiegeln und viel Licht arbeiten. Sollte sich bei der Kontrolle herausstellen, dass das Tankinnere noch nicht zufriedenstellend entrostet ist, muss der komplette Vorgang wiederholt werden. Es kann die bereits verwendete Mischung durch ein feines Sieb oder etwas Ähnliches gefiltert und erneut eingefüllt werden. Oder – zur Wirkbeschleunigung – eine neue Mischung angerührt werden. Vor dem zweiten Versuch ist unbedingt eine weitere Entfettung mit Aceton notwendig.

 

Trocknung
Abschließend sofort alle Öffnungen am Tank freilegen und für Luftzug sorgen, idealerweise mit einem Kompressor ausblasen. Der Tank soll so schnell wie möglich komplett trocknen, um neuen Flugrost zu vermeiden.

 

Beschichtung
Das WAGNER Einkomponentenharz härtet unter Luftfeuchtigkeit aus. Daher ist es ratsam, die Beschichtung bei völlig ausgetrocknetem Tank durchzuführen, damit die Restmenge nicht mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. Abgegossene Restmengen sind gegen Luft- und Feuchtigkeitszutritt sorgfältig zu dichten und können so noch einige Zeit später für weitere Beschichtungen verwendet werden.

Vor der Versiegelung müssen alle Tanköffnungen wieder sorgfältig verschlossen werden. Die Einfüllöffnung wird nach dem Einfüllen des WAGNER Einkomponentenharzes ebenfalls verschlossen – idealerweise mit einem geeigneten alten Tankdeckel. Soll der Tankdeckel später als solcher wieder verwendet werden kann er beim Zudrehen mit einer reißfesten Kunststofffolie unterlegt werden – damit z.B. die Tankentlüftung nicht versehentlich mit abgedichtet wird.

 

Erste Schicht
Die je nach Tankgröße notwendige Menge WAGNER Einkomponentenharz in den Tank einfüllen, diesen kräftig schütteln und anschließend sorgfältig ausschwenken. Das Harz soll dabei alle Innenwände, insbesondere auch eventuell vorhandene Schott- und Schwallbleche, vollständig benetzen. Nach etwa 5 bis 10 Minuten Schwenkzeit die im Tank verbliebene Restmenge Harz abgießen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang wirklich die gesamte Überschussmenge aus dem Tank herauszuholen. Notfalls mit Hilfe einer Spritze mit passender Verlängerung (z.B. Silikonschlauch) absaugen.

Restmengen, die aus dem Tank entleert werden, nicht wieder in das Originalgebinde zurückgießen, sondern ein separates Gefäß verwenden. Bis die Flüssigkeit ihren Stockpunkt erreicht vergehen je nach Umgebungstemperatur etwa 4 Stunden. In dieser Zeit sollte der Tank immer mal wieder gedreht werden, um die Fließrichtung zu ändern. Zum Schluss bildet sich an der tiefsten Stelle eine unvermeidbare Restmenge Flüssigkeit. Deswegen sollte der Tank abschließend so platziert werden, dass diese eingedickte Restflüssigkeit die Funktion nicht stören kann.

 

Zweite Schicht
Wenn die Innenbeschichtung angetrocknet und nicht mehr klebrig ist (dauert je nach Verarbeitungstemperatur etwa 12 – 24 Stunden) den Rest des WAGNER Einkomponentenharzes einfüllen und ausschwenken, wie vorstehend beschrieben. Die im Tank verbleibende Restmenge wiederum komplett ausleeren. Eine Nachbeschichtung ist nach einer Aushärtezeit von mehr als 48 Stunden nicht mehr möglich, weil sich die beiden Schichten dann nicht mehr miteinander verbinden können. Sollte es umständehalber trotzdem passiert sein und die erste Schicht ist bereits ausgehärtet muss auf die zweite Schicht verzichtet werden. 

 

Aushärten
Zum Aushärten den Tank in einem gut belüfteten, trockenen Raum offen lagern. Die Aushärtezeit der fertigen Innenversiegelung im Tank beträgt bei Temperaturen über 15° C. etwa 7 bis 8 Tage. Unter 15° C. Umgebungstemperatur den Tank vor der ersten Befüllung sicherheitshalber doppelt so lange aushärten lassen.

 

Gefahr H225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. P280 Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen. P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen Zündquellenarten fernhalten. Nicht rauchen. P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. P303+P361+P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen/duschen. P405 Unter Verschluss aufbewahren. P403+P235 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Kühl halten. EUH066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.

Gefahr H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. H290 Kann gegenüber Metallen korrosiv sein. P405 Unter Verschluss aufbewahren. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen. P280 Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen. P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. P301+P330+P331 BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. P310 Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM / Arzt anrufen. P406 In korrosionsbeständigem Behälter / Behälter mit korrosionsbeständiger Auskleidung aufbewahren. P501 Inhalt/Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

Gefahr H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen. H315 Verursacht Hautreizungen. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H334 Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen. H335 Kann die Atemwege reizen. H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. Expositionsweg: Einatmen/Inhalation. H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein. H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P103 Vor Gebrauch Kennzeichnungsetikett lesen. P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. P210 Von Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen. P233 Behälter dicht verschlossen halten. P260 Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen. P301+P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. P331 KEIN Erbrechen herbeiführen. P405 Unter Verschluss aufbewahren. P501 Entsorgung des Inhalts / des Behälters gemäß den örtlichen / regionalen / nationalen/internationalen Vorschriften.

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